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Kreiselkunst und Hängebrücke sind Thema bei den Freien Wählern

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Aktionskreis am Montag am Oberrotenstein

Rottweil (pm). Die Freien Wähler laden Interessierte am Montag, 4. Juli, ab 19 Uhr zum Informationsabend auf den Oberrotenstein 1, in Rottweil-Hausen ein.
Gastgeber ist der renommierte und international tätige Künstler Tobias Kammerer. Er wird die Gruppe durch den erst kürzlich mit neuen Arbeiten bestückten Skulpturengarten führen, und im Anschluss sein Atelier zeigen.
Zudem möchten die Freien Wähler von kommunalpolitischer Seite die Kunst in Rottweil betrachten. Ein wichtiger Diskussionspunkt soll hier die geplante Kunst am so genannten „Heimburger“-Kreisel sein. Über dieses Thema gibt es bereits einen Antrag der Freien Wähler an die Stadtverwaltung, über den an diesem Abend informiert wird. Zudem wird Tobias Kammerer die Vorteile von Glaskunst auf dem Kreisel anhand von Beispielen erläutern. Außerdem steht auch die geplante Hängebrücke zur Diskussion. Roland Haag von der Firma Eberhard Bewehrungsbau, dem Investor des geplanten Bauwerks, informiert über die Planungsgegebenheiten und lädt zur Diskussion.

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Presseartikel zum Aktionskreis (FWV) am 12.5.14 bei der Feuerwehr Rottweil

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Der Aktionskreis der Freien Wähler (FWV) unter der Leitung von Susanne Karrais informierte sich bei Stadtbrandmeister Rainer Müller und seinen Kameraden über die Kostenexplosion des Bauvorhabens „Neue Feuerwache“. Rainer Müller erläuterte zunächst das Planungsverfahren, aus dem das Architekturbüro 3P aus Stuttgart als Sieger hervorging. Im Wettbewerb wurde festgelegt, dass das Bauvorhaben eine Obergrenze von 5,5 Mio. Euro an Kosten verursachen darf. Mittlerweile sind diese Kosten auf über 7 Mio. Euro angewachsen, wobei Volkmar Caduff, Stellvertreter des Stadtbrandmeisters, darauf verwies, dass diese Kostensteigerung nicht zum Bauvorhaben gezählt werden dürfe, sondern es sich hier rein um Grundstückskosten handle, da die Mehrkosten aus der topographischen Lage des zu bebauenden Grundstücks herrühren würden. Bei der Planung der „Neuen Feuerwache“, so Rainer Müller, habe man sich ausschließlich an die gesetzlichen Vorgaben und an die DIN-Vorschriften gehalten; am Bau selbst bestehe keine Einsparmöglichkeit. Lediglich in der Bauausführung, könne man eventuell durch die Verwendung anderer Materialien Kosten einsparen. Allerdings dürfe dies nicht zu Lasten der Funktionalität oder der Nachhaltigkeit gehen. Die Größe und die Ausstattung stünden nicht zur Disposition. Da das Grundstück bereits gekauft worden sei, könne das Rad nun nicht mehr zurückgedreht werden, machte FWV-Stadtrat Karl-Heinz Weiss deutlich. Bisher wurde seitens der Planer noch nicht klar gemacht, woher diese hohe Kostenexplosion bereits vor Baubeginn herrühre. FWV-Fraktionsvorsitzender Walter Stegmann sprach seine Anerkennung für die besonders wertvolle Arbeit der Feuerwehr für die Allgemeinheit aus. Stadtrat Herrmann Breucha unterstrich dies noch, in dem er auf die psychische Belastung mancher Einsätze zu sprechen kam. Deshalb stehe man zur Feuerwehr und auch zum Bau der „Neuen Feuerwache“, wobei man aber bei der Stadtverwaltung deutlich nachfragen werde, wie nun mit der Preissteigerung umgegangen werden soll. Eine zeitliche Verschiebung sollte allerdings dadurch nicht eintreten.

Dieser Termin bei der Feuerwehr war der letzte für den Aktionskreis der Freien Wähler in der Kernstadt vor der Kommunalwahl. Am 20.5. besucht die FWV den Stadtteil Bühlingen nach 2011 zum zweiten Mal in dieser Legislaturperiode. Die Besuche in den Teilorten Feckenhausen, Zepfenhan, Neukirch, Neufra, Göllsdorf, Hausen und in der Altstadt haben im letzten und in diesem Jahr stattgefunden. Den Freien Wählern war es von Bedeutung, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen und sich über die Anliegen vor Ort während der Wahlperiode zu informieren. Dies hat dann auch zu einigen Anträgen der FWV-Fraktion an die Verwaltung geführt. Das war den Freien Wählern wichtiger, als unmittelbar vor der Wahl zu einer Kandidatenvorführung zu erscheinen. Deshalb konzentriert sich die Vorstellung unserer Bewerber auch auf die Präsentation im Internet und durch entsprechende Prospekte, wobei die Kandidaten nach ihren Interessenschwerpunkten und ihren Kompetenzen in Gruppen zusammengefasst sind und auf speziellen Flyern präsentiert werden. Wie schon 2009 verzichten die Freien Wähler auf eine Plakatierung und erscheinen auch nicht auf dem Wochenmarkt, sie wollen dort keine Stolpersteine für die Marktbesucher werden. Selbstverständlich freuen sich jedoch alle Kandidaten, wenn sie dort oder anderweitig angesprochen, angerufen, angeschrieben oder per Email kontaktiert werden.

Susanne Karrais

Walter Stegmann